Dienstag, 23. August 2016

Namibia Tage 14 und 15: Am grossen weissen Platz

Etosha, stammt aus dem  Oshivambo und bedeutet "grosser weisser Platz". Insgesamt durften wir volle zwei Tage im Gebiet um die Salzpfanne verbringen und erleben. Der Nationalpark ist ein einzigartiges Refugium für viele Säugetiere, Vögel  und weitere Spezies und gerade deshalb ausserordentlich gut für die Tierbeobachtung geeignet. 
Mittlerweile hat der Staat fünf Camps bzw. Lodges eröffnet und obwohl diese von NWR (Namibia Wildlife Resorts) geleitet werden, lohnt es sich eine Nacht im Park zu verbringen. Die Zimmer sind ganz in Ordnung; bei der Tischzuordnung beim Nachtessen herrscht manchmal Chaos, dafür findet  der Gast beleuchtete Wasserlöcher vor, die v.a. während des südlichen Winters, also in der Trockenzeit, unzählige Tiere anlocken. Von Kudus,  über Nashörner, bis hin zu Elefantenherden gibt es allerlei zu sehen. 
Elefanten am Wasserloch von Okaukuejo
Auch im Verlauf eines Tages zeigen sich viele Wildtiere. Einen Löwen haben wir leider nur von Weitem erspäht, ungeeignet zum Fotografieren. Der wohl am schwierigsten zu entdeckende Bewohner von Etosha ist der Leopard. Hier hatten wir gar kein Glück. Trotzdem folgen nun ein paar Eindrücke, denn Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. 
Steppenzebra
Kudus





















Warzenschwein
Impala-Bock
























Ein Schelm ist, wer nun denkt, dass die Tiere wie im Zoo zur Schau gestellt werden. Die Fläche des Etosha-Nationalparks beträgt ca. 22ˋ000 Quadratkilometer. Er bedeckt dementsprechend die Hälfte der Schweiz und das Beobachten benötigt Zeit und Geduld.
Die privat geführten Lodges liegen gänzlich ausserhalb des Parkes, trotzdem sind sie oft nicht mehr als zehn Kilometer von einem Gate entfernt. Von hier ist es einen Katzensprung in das Naturschutzgebiet und der Reisende geniesst zusätzlich mehr Komfort. 

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