Sonntag, 9. August 2015

Tag 1: Der Weg zur rauchenden Bucht

Hallo zusammen! Eines kann ich euch jetzt schon verraten: die Temperaturen lassen sich hier wesentlich einfacher ertragen als unsere Bruthitze. Aber nun von Anfang an:

Wir starteten heute Nachmittag von Zürich aus mit einer Viertelstunde Verspätung - verspätet waren  etwa zwei von  hundert Flügen - in Richtung Island. Das Erste, was mir im Flugzeug auffiel, waren die neuen Sitze der Boeing 757 bzw. deren integrierte Unterhaltungselektronik. Die üppige Auswahl an Filmen stellte sich auf dem dreienhalb stündigen Flug als positive Überraschung heraus. Nach einer ruhigen und ereignislosen Reise landete der Pilot seine Maschine  sicher in Keflavik. Die Mitreisenden, die am Gang sassen, sprangen wie von einer Wespe gestochen auf, öffneten die Gepäckfächer und wühlten nach ihren Stücken, in der Hoffnung diesen stählernen Sarg so schnell wie möglich verlassen zu können. Wer kennt das nicht? ;-)

Wieder vereint mit unseren Koffern, durften wir den Mietwaagen entgegennehmen, mit welchem wir kurze Zeit später nach Reykjavik (Rauchende Bucht) fuhren. Obwohl auf der Insel eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h gilt und ich dies zu Beginn penibel einhielt, wurden wir etliche Male überholt. Also passte ich den Fahrstiel entsprechend an. Die freundlichen Frauenstimme des Navigationsgerätes lotste uns zielstrebig durch die Strassen der Hauptstadt und zu unserer Unterkunft.
Da es bereits sieben Uhr abends Ortszeit war, beschränkten wir uns auf einen Besuch der Hallgrimskirkja, dem höchsten Gebäude (95m) der Stadt. Mit einem gebührenpflichtigen Lift gelangt man  zur Turmspitze. Die Aussicht lohnt sich und macht die fünf Euro wieder wett. 
Mein knurrender Magen verlangte nun nach einem Abendmahl. Natürlich hatte ich mich zuvor auf Tripadvisor schlau gemacht und so schwebten mir drei Restaurants vor. An einem Samstagabend ist es aber ohne Reservierung schwer einen Tisch zu ergattern. Hier fanden wir trotzdem unser Glück: www.ostabudin.is

Gestärkt schlenderten wir entlang der Laugavegur (Haupteinkaufsstrasse), vorbei an vielen kleinen Geschäften und Pubs in bunten Häusern. Wie Reykjavik zu ihrem Namen kam, dazu gibt es morgen mehr.
Hallgrimskirkja
 

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