Nun, der Ernst des Lebens hat wieder begonnen und sich sitze dementsprechend zu Hause und schreibe diese letzten Zeilen unserer Reise. Weitere Bilder kann ich euch leider keine mehr liefern, weil das Fotografieren von Souvenirs nicht zu meinen Spezialitäten gehört und ich die Mitbringsel lieber kaufe und als Andenken mitnehme, als nur Bilder davon zu präsentieren.
Wie ihr sicher ahnt, begaben wir uns am Dienstagnachmittag zurück in die Hauptstadt, checkten erneut im Hotel Odinsvé ein und machten uns auf die Jagd nach kleinen Erinnerungsstücken.
Typisch isländisch sind Waren aus Schafswolle: also Fäustlinge, Mützen und dicke Pullover. Manch ein Souvenirladen bietet auch Einzelstücke, z.B. aus Glas oder Ton, von regionalen Künstlern an, so dass man nicht unbedingt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Eyjafjallajökull", winzige Wikingerfiguren und Trinkhörner erstehen muss. Die gibt es nämlich an jeder Strassenecke.
Leider verkaufen nur die wenigsten Buchhandlungen Saga-Literatur auf Deutsch. Die meisten Bücher und auch alle Isländersagas können aber bei uns auch übers Internet bestellt werden.
Am Mittwoch besuchten wir die so genannte Blaue Lagune, ein Thermalbad mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 38°C, in Grindavik. Das Wasser schimmert tatsächlich blau, gefärbt von bläulichen Algen und einer einzigartigen Zusammensetzung von Mineralien. National Geographic wählte den Ort zu einem der 25 natürlichen Wunder der Welt, obwohl die Blaue Lagune bei dem Bau eines Geothermalkraftwerks durch Menschenhand geschaffen wurde.
Zwei Restaurants gilt es noch zu empfehlen: Den Seafoodgrill http://www.sjavargrillid.com/ und die Icelandic Bar http://islenskibarinn.is/net/en/. Das zweite Lokal ist etwas für Freunde von traditionellem isländischem Essen und Bier (auf der Karte ist fast jedes nationale Gebräu zu finden).
Der Donnerstag verlief nach einem strikten Plan: Wir mussten früh aufstehen, an den Flughafen fahren, den Mietwaagen abgeben, einchecken, das Gepäck aufgeben und Kaffee trinken! Und viereinhalb Stunden später trafen wir wieder in der Schweiz ein.
Das war sie nun also, unsere Reise nach Island. Wir haben viel gesehen und erlebt: die raue See, schwarze Sandstrände, übel riechende Schwefelfelder, idyllische Fischerdörfer, lustige Papageientaucher, ein Riese des Meeres und viele Schafe. Lange Rede, kurzer Sinn: Jederzeit wieder!
P.S.: Ach ja, hier ist doch noch ein Bild aus dem Hafen von Reykjavik:
| Ausrangierter Kahn im Hafen von Reykjavik |
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