Kurz nach Vik gibt es zwei Abzweigungen: Die Strasse 215 führt zu einer Bucht, an der Basaltsäulen zu finden sind und auf der 218 wiederum gelangt der Reisende an einen Aussichtspunkt, wo dutzende Papageientaucher in freier Wildbahn leben.
![]() |
| Papageientaucher |
Etwa 30 Km nach Vik verlässt das Wasser das Hochland und stürzt über den Skógafoss 60 Meter in die Tiefe. Trotz der vielen Touristen, zählt dieser Ort noch immer zu den schönsten des Landes.
![]() |
| Skógafoss |
Konkurrenz erhält der Skógafoss durch den 21 Km entfernten Seljalandsfoss, welcher euch die letzte Tage immerwährend auf der rechten Seite des Blogs begleitet hat.
Das Dorf Hvolsvöllur eignet sich gut als Zwischenstopp, natürlich zum Rasten, vor allem aber wegen der Ausstellung zur Njáls Saga. Die Geschichte um Njál ist mit 100'000 Wörtern die umfangreichste aller Isländersagas und wird nicht zu Unrecht mit den griechischen Epen der Antike verglichen.
Wir verliessen Hvolsvöllur in nördlicher Richtung und kamen auf diesem Weg im so genannten "Golden Circle" an. Dieser besteht aus dem berühmten grossen Geysir, dem Gullfoss und Thingvellir, dem Ort des ehemaligen Allthing. Aus wettertechnischen Gründen mussten wir uns mit dem Butterfass (Strokkur) begnügen. Strokkur befindet sich etwas unterhalb des "originalen" Geysirs, speit aber, im Gegensatz zu diesem, noch regelmässig heisses Wasser aus.
Morgen besuchen wir dann sicher auch noch den Gullfoss. Fotos von diesen beiden Naturschauspielen findet ihr ebenfalls am rechten Bildschirmrand.
Erkenntnis des Tages: Die Anzeige meines Handyakkus stimmt irgendwie nicht mit der reellen Leistung überein...


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen