Gestern nahm ich mir eine Auszeit vom Bloggen. Die Internetverbindung war sowieso nicht die Beste.
Heute muss ich zum Schreiben in der Bar Platz nehmen, was mich nicht wirklich stört. Aber zurück zum Thema: Auf der Fahrt von Egilsstadir bis Höfn (ausgesprochen "Höpn") scheint es nicht viel zum Sehen zu geben. Doch der erste Augenschein trügt. Beeindruckend und auch ein wenig mystisch sind die zahlreichen kleinen, steil abfallenden Buchten mit ihren schwarzen Sandstränden.
Höfn selber erweist sich dem Touristen als Stadt mit Fischerhafen und ein paar guten Restaurants.
Von Höfn fuhren wir heute nach Vik (genauer Vik í Myrdal). Nach ca. 30 Km tauchte zur rechten Hand die mächtige Gletscherlagune Jökulsárlón auf. Ein Amphibienfahrzeug brachte uns den daher treibenden Eisbergen näher, die der Gletscher Breidamerkurjökull gekalbt hatte. An die tausend Jahre zählt das abgebrochene Eis.
Für den James Bond Film "Day another Day" wurde der Meereszugang der Lagune blockiert. Der Salzgehalt des Wassers nahm aufgrund der kontinuierlichen Frischwasserzufuhr ab, bis der See gefror. So konnte Bond schliesslich mit seinem Aston Martin über die Lagune brettern.
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| Eisberg auf der Jökulsarlon |
Auch nach Jökulsárlón findet man immer wieder Gletscherseen, die einen kurzen Halt wert sind. Danach ändert die Landschaft wieder. Dem unaussprechlichen Ort Kirkjubaerklaustur folgt ein moosbewachsenes Lava-Feld, genannt Eldhraun, eine grüne Einöde sozusagen.
Nach geshamthaft fast 200 Kilometern gelangten wir in den beschaulichen Ort Vik. Von dort werde ich morgen berichten.
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| Eldhraun |




Sehr schöne Bilder!
AntwortenLöschenDanke!
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